So ich habe eben auf dem Fahrrad mal wieder n bisschen Heldmaschine gehört und da hat's dann klick gemacht, als ich Menschenfresser gehört habe.
Ich glaube das Lied Thematisiert soziale Netzwerke im Internet, insbesondere Facebook und den Umgang mit Daten der Nutzer und den Umgang der Nutzer mit den Netzwerken, dieses ganze hin und her eben.
"Dich nackt zu sehen reicht mir nicht aus
Ich werfe meine Köder aus
Halte dich fest in meinen Krallen
nun lässt auch du die Hüllen fallen"
In der ersten Strophe wird hier behandelt, dass im Internet wir alle sowieso schon gläserne Bürger sind und durchschaubar, also nackt, das aber dem Internet nicht reicht und es deshalb seine Köder wie Facebook auswirft, den Nutzer dann in seinen Krallen festhält-Facebook macht nämlich süchtig, damit er dann auch von sich aus seine Hüllen fallen lässt, freiwillig sich im Internet transparent und gläsern darstellt.
"Für dich bin ich Prestige und Zierde
So still ich meine Wissbegierde
Dein Geheimnis kenn' ich schon
Dein Ich zu seh'n, das ist mein Lohn"
Hier wird erneut aufgegriffen, dass der Nutzer schon enhüllt ist, sein Geheimnis ist schon bekannt
Facebook (soziale Netzwerke ) ist (sind) für den Nutzer prestigeträchtig und somit ist das ausnutzbar, um ihn auszuspionieren, da er mit Prestige und Ziedere dargestellt sein will
Erneut geht es aber darum, dass der Nutzer sich selbstständig preisgibt, da das sehen des Ichs der Lohn ist (Betonung von Sehen-> Facebook->Bilder)
"Du lässt dich fallen im Bilderlicht
und ich verzehre dein Gesicht"
Bilderlicht- Verweis auf Facebook, was voller Bilder ist
und das Verzehren des Gesichts, Facebook, heißt ja übersetzt: Gesichtsbuch
"Menschenfresser"
Das Internet, soziale Netzwerke-Facebook fressen den Menschen sozusagen auf, sie verschlingen seine Identität und Anonymität
"Ich friere deine Seele ein
Du sollst mit mir verschmolzen sein
Fragst Du mich um zu verstehe'n
So kann ich in dein Wesen seh'n"
Die Seele wird eingefroren, was auf Entmenschlichung hindeutet
Das Verschmelzen, das als Aufforderung fomuliert ist weißt darauf hin, dass es ohne Internet, soziale Netzwerke nicht mehr geht, die offline Person besteht nicht mehr ohne Verbindung mit der online Person
(die beiden zeilen dann habe ich noch nicht ganz durchblickt, im augenblick, lustiger wotzwitz ^^)
"Ich zeichne deine Spuren auf
Und biete alles zum Verkauf"
Im Internet wird der Nutzer getrackt, seine Eingaben und Daten werden gespeichert und die dann zu finanziellen Zwecken verwendet (Werbung, Verkauf von Produkten und Dienstleistungen)
persönliche Daten werden gehandelt, deswegen "biete alles zum verkauf"
"Ich bin die Spinne in deinem Netz
Und du hast dich in mit verletzt
Ich fresse dich mit Haut und Haar
Mein Freund zu schmeckst so wunderbar"
Das Netz ist das Internet (net heißt auf deutsch netz) und die Spinne ist Facebook, indem sich der Nutzer verletzt hat, er kommt nicht mehr von ihm los, er hängt in ihm fest und wird deshalb voll verschlungen, was das verschmelzen von zuvor noch weiter verstärkt und sogar schon darauf hinausläuft, dass die offline Person völlig verschwindet, "mit Haut und Haar" also vollständig, Facebook verschlingt den Nutzer vollends
und findet den Nutzer und seine Daten, weil sie so lukrativ sind natürlich sehr schmackhaft
"Kann dich
studieren
zitieren
Dich analysieren
Erforschen
filtrieren
durchleuchten
sezieren"
Diese Reihe von Worten zeigt erneut auf, dass der Nutzer absolut transparent für das Internet ist, was sich im Laufe der Auflistung sogar noch verstärkt, da erst von harmlosen sachen wie zietieren und studieren die Rede ist, bis letzendlich der Nutzer sogar filtirert und seziert wird.
Der Bruch in dieser Strophe verstärkt dies sehr. Des weiteren werden nach dem Bruch medizinische Begriffe gebraucht, wie sezieren und durchleuchten, wo hingegen im ersten Teil neutralere Worte gebraucht werden.
Da am Ende sogar von sezieren die Rede ist, kann davon ausgegangen werden, dass die offline Person praktisch tot ist, da eine lebendige Person nicht seziert werden kann, da das den Tod voraussetzt. Hier sehen wir weiter, dass die Menschlichkeit, die einzelne Person in Facebook voll und ganz verschwunden ist.
Heldmaschine Textinterpretationen
Montag, 25. August 2014
Mittwoch, 6. August 2014
Heldmaschine Chefsache Interpretation
Also dann, hier gehts mal los mit einem Lied, wo es ein paar mal hören gebraucht hat, bis ich mir da meiner persönlichen Deutung sicher war :D
Das Lied Chefsache, handelt meiner Ansicht nach vom männlichen priämren Geschlechtsteil, dem Penis.
"Der Chef
Er hat ein Loch im Kopf
und darauf nicht ein Haar.
Wenn es aus der Wunde tropft
fühlt er sich wunderbar"
Die ersten Worte des Liedes: "Der Chef, er hat ein Loch im Kopf" , passen dazu ziemlich gut, da anatomisch am Kopf des Penis, also oben an der Eichel in der Tat ein Loch ist, nämlich das Ende der Harnröhre. Des weiteren wird der Penis als Chef bezeichnet, was insofern greift, als dass häufig gesagt wird, dass Männer von ihrem Penis, gesteuert sind, also ihrem Chef.
Weiterhin wird mit der Aussage
"Und darauf nicht ein Haar
Wenn es aus der Wunde tropft, fühlt er sich wunderbar"
bestätigt, dass es sich im einen Penis handelt, da der Kopf, des Penis, die Eichel unbehaart ist. Zudem greift die MEtapher zum Penis, da sich der Chef wunderbar fühlt, wenn es aus der Wunde tropft, was zum Penis passt, da es für den Penis und den Mann angenehm ist, wenn es entweder beim urinieren "aus der Wunde tropft" , oder bei der Ejakulation.
"Leise schleicht er aus dem Hause
verschwindet hinter schwarzer Nacht
Der Eine nimmt den Mond als Grund
Der Andere hat nicht nachgedacht"
In der ersten Strophe bricht der Chef leise auf und verschwindet hinter schwarzer Nacht. Ich verstehe das so, dass der Mann, der ja von seinem Penis, dem Chef, gesteuert ist, möglichst unentdeckt auf die Suche nach einer Frau geht. Mit dem Verschwinden in schwarzer Nacht wird klar ein wichtiges Motiv der Romantik aufgegriffen, die Nacht ist geheimnisvoll nahezu mythisch und außerdem ideal geeignet für den Mann, um eine Frau zu verführen, da die Nacht eine romantische Stimmung verkörpert und außerdem der Mann untentdeckt zur Frau gelangen kann, um sie vielleicht sogar zu zwingen,also zu vergewaltigen (der Chef verschwindet ja hinter schwarzer Nacht).
Erneut wird ein romantisches Motiv mit dem "Mond" aufgegriffen, der als Grund des Mannes zur Jagd nach der Frau aufgeführt wird. Der Mond steht für die Sehnsucht, hier die Sehnsucht nach Sex mit einer Frau. Hierbei ist nicht zwingend die Rede von einvernehmlichen Sex, da mancher Mann zwar die Sehnsucht, den Mond als Grund nimmt und manch anderer einfach nicht nachdenkt, er denkt nicht über die Konsequenzen nach, wie furchtbar es für die Frau ist vergewaltigt zu werden, da er ja einfach von seinem Chef gelenkt wird.
"Das Wasser strömt der Mündung zu
Die Frucht wächst in den Himmel
Aufs Schlachtfeld zeiht der Trieb hinaus
In lüsternes Getümmel"
Die in den Himmel wachsende Frucht bezeichnet wieder schlicht den Penis und unterstreicht die Relevanz des solchen im Lied, da er erneut mit einer ganzen Textpassage beschrieben wird, in diesem Part wird explizit beschrieben, wie eine Erektion zustande kommt, nämlich durch die stärker werdende Durchblutung "Das Wasser fließt der Mündung zu"(Dem schon beschriebenen Ende der Harnröhre an der Eichel).
Das Hinausziehen ins lüsterne Getümmel beschreibt, insbesondere mit Blick auf den anschließenden Refrain, den sexuellen Akt mithilfe einer metaphorischen Schlacht, da der Sexualltrieb auf das Schlachtfeld zieht und zudem von "lüsternes Getümmel" die Rede ist.
"So zieht dein Chef dich immer hein
Zur Schlacht mit deiner Kriegerin
Durch Decklust
zum Dolchstoß
auf's Schlachtfeld
zum Abschuss"
Der Refrain beschreibt erneut wie der Penis den Mann, der im Refrain übrigens vom Sänger direkt angesprochen wird, ihn zum Sex hin treibt. Der Chef führt den Mann zum Sex mit der Frau, die übrigens, als Besitz des Mannes dargestellt wird "Deiner Kriegerin" , indem er Decklust verursacht, es zum Dolchstoß kommt und auf dem Schlachtfeld dann zum Abschuss. Den Part des Texts muss ich glaube ich nun wirklich nicht erklären ^__^
"Chefsache!"
Der Ausruf Chefsache beschwört immer wieder herauf, wie groß der Einfluss des Penis auf den Mann und sein handeln ist, da einfach bei allem bezüglich Sex nur auf den Chef verwiesen wird, die ganze Verantwortung wird abgetan und auf den Chef gelegt.
"Geteilte Zeit als Leidvertreib
Die Wahrheit auf dem Schlachtfeld bleibt
Die Unruh' lässt die nicht zufrieden
Der Kampfgeist wird auch sie besiegen"
Die zweite Strophe mit der geteilten Zeit, als Leidvertreib(Neologismus ollé ^^ ) schließt daran an, dass Sex als Leidvertreib dient und bestätigt , dass zwei Partner beteiligt sind, Mann und Frau.
Die Wahrheit die auf dem Schlachtfeld bleibt verweißt eventuell darauf, wie sehr Sexualität in der Männerwelt totgeschwiegen ist, da außerhalb des Sex von den Männern nicht darüber Gesprochen wird, es ist eben Chefsache!
Interessant ist wie beschrieben wird, dass die Frau unruhig wird und auch sie von der Lust auf Sex überwältigt werden wird, denn es wird gesagt: "Der Kampfgeist wird auch sie besiegen", was erneut das Bild des Schlachtfeldes Sex aufgreift und eben der Kampfgeist der Schlacht auch sie besiegen, wird, also zum Sex bringen.
Was eine Veränderung zeigt, da ja zu Beginn der Mann, getrieben vom Chef eindeutig die richtungsweisende Rolle einnimmt.
Btw: Ich bin nur so n Lappen,alles nicht zu ernst nehmen, das ist nur ein Gedankenansatz, was ich aus dem Lied ziehe. ^^
Das Lied Chefsache, handelt meiner Ansicht nach vom männlichen priämren Geschlechtsteil, dem Penis.
"Der Chef
Er hat ein Loch im Kopf
und darauf nicht ein Haar.
Wenn es aus der Wunde tropft
fühlt er sich wunderbar"
Die ersten Worte des Liedes: "Der Chef, er hat ein Loch im Kopf" , passen dazu ziemlich gut, da anatomisch am Kopf des Penis, also oben an der Eichel in der Tat ein Loch ist, nämlich das Ende der Harnröhre. Des weiteren wird der Penis als Chef bezeichnet, was insofern greift, als dass häufig gesagt wird, dass Männer von ihrem Penis, gesteuert sind, also ihrem Chef.
Weiterhin wird mit der Aussage
"Und darauf nicht ein Haar
Wenn es aus der Wunde tropft, fühlt er sich wunderbar"
bestätigt, dass es sich im einen Penis handelt, da der Kopf, des Penis, die Eichel unbehaart ist. Zudem greift die MEtapher zum Penis, da sich der Chef wunderbar fühlt, wenn es aus der Wunde tropft, was zum Penis passt, da es für den Penis und den Mann angenehm ist, wenn es entweder beim urinieren "aus der Wunde tropft" , oder bei der Ejakulation.
"Leise schleicht er aus dem Hause
verschwindet hinter schwarzer Nacht
Der Eine nimmt den Mond als Grund
Der Andere hat nicht nachgedacht"
In der ersten Strophe bricht der Chef leise auf und verschwindet hinter schwarzer Nacht. Ich verstehe das so, dass der Mann, der ja von seinem Penis, dem Chef, gesteuert ist, möglichst unentdeckt auf die Suche nach einer Frau geht. Mit dem Verschwinden in schwarzer Nacht wird klar ein wichtiges Motiv der Romantik aufgegriffen, die Nacht ist geheimnisvoll nahezu mythisch und außerdem ideal geeignet für den Mann, um eine Frau zu verführen, da die Nacht eine romantische Stimmung verkörpert und außerdem der Mann untentdeckt zur Frau gelangen kann, um sie vielleicht sogar zu zwingen,also zu vergewaltigen (der Chef verschwindet ja hinter schwarzer Nacht).
Erneut wird ein romantisches Motiv mit dem "Mond" aufgegriffen, der als Grund des Mannes zur Jagd nach der Frau aufgeführt wird. Der Mond steht für die Sehnsucht, hier die Sehnsucht nach Sex mit einer Frau. Hierbei ist nicht zwingend die Rede von einvernehmlichen Sex, da mancher Mann zwar die Sehnsucht, den Mond als Grund nimmt und manch anderer einfach nicht nachdenkt, er denkt nicht über die Konsequenzen nach, wie furchtbar es für die Frau ist vergewaltigt zu werden, da er ja einfach von seinem Chef gelenkt wird.
"Das Wasser strömt der Mündung zu
Die Frucht wächst in den Himmel
Aufs Schlachtfeld zeiht der Trieb hinaus
In lüsternes Getümmel"
Die in den Himmel wachsende Frucht bezeichnet wieder schlicht den Penis und unterstreicht die Relevanz des solchen im Lied, da er erneut mit einer ganzen Textpassage beschrieben wird, in diesem Part wird explizit beschrieben, wie eine Erektion zustande kommt, nämlich durch die stärker werdende Durchblutung "Das Wasser fließt der Mündung zu"(Dem schon beschriebenen Ende der Harnröhre an der Eichel).
Das Hinausziehen ins lüsterne Getümmel beschreibt, insbesondere mit Blick auf den anschließenden Refrain, den sexuellen Akt mithilfe einer metaphorischen Schlacht, da der Sexualltrieb auf das Schlachtfeld zieht und zudem von "lüsternes Getümmel" die Rede ist.
"So zieht dein Chef dich immer hein
Zur Schlacht mit deiner Kriegerin
Durch Decklust
zum Dolchstoß
auf's Schlachtfeld
zum Abschuss"
Der Refrain beschreibt erneut wie der Penis den Mann, der im Refrain übrigens vom Sänger direkt angesprochen wird, ihn zum Sex hin treibt. Der Chef führt den Mann zum Sex mit der Frau, die übrigens, als Besitz des Mannes dargestellt wird "Deiner Kriegerin" , indem er Decklust verursacht, es zum Dolchstoß kommt und auf dem Schlachtfeld dann zum Abschuss. Den Part des Texts muss ich glaube ich nun wirklich nicht erklären ^__^
"Chefsache!"
Der Ausruf Chefsache beschwört immer wieder herauf, wie groß der Einfluss des Penis auf den Mann und sein handeln ist, da einfach bei allem bezüglich Sex nur auf den Chef verwiesen wird, die ganze Verantwortung wird abgetan und auf den Chef gelegt.
"Geteilte Zeit als Leidvertreib
Die Wahrheit auf dem Schlachtfeld bleibt
Die Unruh' lässt die nicht zufrieden
Der Kampfgeist wird auch sie besiegen"
Die zweite Strophe mit der geteilten Zeit, als Leidvertreib(Neologismus ollé ^^ ) schließt daran an, dass Sex als Leidvertreib dient und bestätigt , dass zwei Partner beteiligt sind, Mann und Frau.
Die Wahrheit die auf dem Schlachtfeld bleibt verweißt eventuell darauf, wie sehr Sexualität in der Männerwelt totgeschwiegen ist, da außerhalb des Sex von den Männern nicht darüber Gesprochen wird, es ist eben Chefsache!
Interessant ist wie beschrieben wird, dass die Frau unruhig wird und auch sie von der Lust auf Sex überwältigt werden wird, denn es wird gesagt: "Der Kampfgeist wird auch sie besiegen", was erneut das Bild des Schlachtfeldes Sex aufgreift und eben der Kampfgeist der Schlacht auch sie besiegen, wird, also zum Sex bringen.
Was eine Veränderung zeigt, da ja zu Beginn der Mann, getrieben vom Chef eindeutig die richtungsweisende Rolle einnimmt.
Btw: Ich bin nur so n Lappen,alles nicht zu ernst nehmen, das ist nur ein Gedankenansatz, was ich aus dem Lied ziehe. ^^
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