Also dann, hier gehts mal los mit einem Lied, wo es ein paar mal hören gebraucht hat, bis ich mir da meiner persönlichen Deutung sicher war :D
Das Lied Chefsache, handelt meiner Ansicht nach vom männlichen priämren Geschlechtsteil, dem Penis.
"Der Chef
Er hat ein Loch im Kopf
und darauf nicht ein Haar.
Wenn es aus der Wunde tropft
fühlt er sich wunderbar"
Die ersten Worte des Liedes: "Der Chef, er hat ein Loch im Kopf" , passen dazu ziemlich gut, da anatomisch am Kopf des Penis, also oben an der Eichel in der Tat ein Loch ist, nämlich das Ende der Harnröhre. Des weiteren wird der Penis als Chef bezeichnet, was insofern greift, als dass häufig gesagt wird, dass Männer von ihrem Penis, gesteuert sind, also ihrem Chef.
Weiterhin wird mit der Aussage
"Und darauf nicht ein Haar
Wenn es aus der Wunde tropft, fühlt er sich wunderbar"
bestätigt, dass es sich im einen Penis handelt, da der Kopf, des Penis, die Eichel unbehaart ist. Zudem greift die MEtapher zum Penis, da sich der Chef wunderbar fühlt, wenn es aus der Wunde tropft, was zum Penis passt, da es für den Penis und den Mann angenehm ist, wenn es entweder beim urinieren "aus der Wunde tropft" , oder bei der Ejakulation.
"Leise schleicht er aus dem Hause
verschwindet hinter schwarzer Nacht
Der Eine nimmt den Mond als Grund
Der Andere hat nicht nachgedacht"
In der ersten Strophe bricht der Chef leise auf und verschwindet hinter schwarzer Nacht. Ich verstehe das so, dass der Mann, der ja von seinem Penis, dem Chef, gesteuert ist, möglichst unentdeckt auf die Suche nach einer Frau geht. Mit dem Verschwinden in schwarzer Nacht wird klar ein wichtiges Motiv der Romantik aufgegriffen, die Nacht ist geheimnisvoll nahezu mythisch und außerdem ideal geeignet für den Mann, um eine Frau zu verführen, da die Nacht eine romantische Stimmung verkörpert und außerdem der Mann untentdeckt zur Frau gelangen kann, um sie vielleicht sogar zu zwingen,also zu vergewaltigen (der Chef verschwindet ja hinter schwarzer Nacht).
Erneut wird ein romantisches Motiv mit dem "Mond" aufgegriffen, der als Grund des Mannes zur Jagd nach der Frau aufgeführt wird. Der Mond steht für die Sehnsucht, hier die Sehnsucht nach Sex mit einer Frau. Hierbei ist nicht zwingend die Rede von einvernehmlichen Sex, da mancher Mann zwar die Sehnsucht, den Mond als Grund nimmt und manch anderer einfach nicht nachdenkt, er denkt nicht über die Konsequenzen nach, wie furchtbar es für die Frau ist vergewaltigt zu werden, da er ja einfach von seinem Chef gelenkt wird.
"Das Wasser strömt der Mündung zu
Die Frucht wächst in den Himmel
Aufs Schlachtfeld zeiht der Trieb hinaus
In lüsternes Getümmel"
Die in den Himmel wachsende Frucht bezeichnet wieder schlicht den Penis und unterstreicht die Relevanz des solchen im Lied, da er erneut mit einer ganzen Textpassage beschrieben wird, in diesem Part wird explizit beschrieben, wie eine Erektion zustande kommt, nämlich durch die stärker werdende Durchblutung "Das Wasser fließt der Mündung zu"(Dem schon beschriebenen Ende der Harnröhre an der Eichel).
Das Hinausziehen ins lüsterne Getümmel beschreibt, insbesondere mit Blick auf den anschließenden Refrain, den sexuellen Akt mithilfe einer metaphorischen Schlacht, da der Sexualltrieb auf das Schlachtfeld zieht und zudem von "lüsternes Getümmel" die Rede ist.
"So zieht dein Chef dich immer hein
Zur Schlacht mit deiner Kriegerin
Durch Decklust
zum Dolchstoß
auf's Schlachtfeld
zum Abschuss"
Der Refrain beschreibt erneut wie der Penis den Mann, der im Refrain übrigens vom Sänger direkt angesprochen wird, ihn zum Sex hin treibt. Der Chef führt den Mann zum Sex mit der Frau, die übrigens, als Besitz des Mannes dargestellt wird "Deiner Kriegerin" , indem er Decklust verursacht, es zum Dolchstoß kommt und auf dem Schlachtfeld dann zum Abschuss. Den Part des Texts muss ich glaube ich nun wirklich nicht erklären ^__^
"Chefsache!"
Der Ausruf Chefsache beschwört immer wieder herauf, wie groß der Einfluss des Penis auf den Mann und sein handeln ist, da einfach bei allem bezüglich Sex nur auf den Chef verwiesen wird, die ganze Verantwortung wird abgetan und auf den Chef gelegt.
"Geteilte Zeit als Leidvertreib
Die Wahrheit auf dem Schlachtfeld bleibt
Die Unruh' lässt die nicht zufrieden
Der Kampfgeist wird auch sie besiegen"
Die zweite Strophe mit der geteilten Zeit, als Leidvertreib(Neologismus ollé ^^ ) schließt daran an, dass Sex als Leidvertreib dient und bestätigt , dass zwei Partner beteiligt sind, Mann und Frau.
Die Wahrheit die auf dem Schlachtfeld bleibt verweißt eventuell darauf, wie sehr Sexualität in der Männerwelt totgeschwiegen ist, da außerhalb des Sex von den Männern nicht darüber Gesprochen wird, es ist eben Chefsache!
Interessant ist wie beschrieben wird, dass die Frau unruhig wird und auch sie von der Lust auf Sex überwältigt werden wird, denn es wird gesagt: "Der Kampfgeist wird auch sie besiegen", was erneut das Bild des Schlachtfeldes Sex aufgreift und eben der Kampfgeist der Schlacht auch sie besiegen, wird, also zum Sex bringen.
Was eine Veränderung zeigt, da ja zu Beginn der Mann, getrieben vom Chef eindeutig die richtungsweisende Rolle einnimmt.
Btw: Ich bin nur so n Lappen,alles nicht zu ernst nehmen, das ist nur ein Gedankenansatz, was ich aus dem Lied ziehe. ^^
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